Der Begründer der modernen Hypnotherapie war Milton H. Erickson. Er ging von einer autonomen Veränderung des Klienten aus, die auf seinen eigenen Ressourcen, aber auch Widerständen beruht. Deshalb wird auch der Ausdrucksgehalt der Krankheit, das Symptom, nicht als etwas gesehen, was beseitigt werden muss, sondern als Ausgangspunkt für die erwünschte Veränderung.

Definition von Prof. D. Reenstorf:

,,Hypnose ist ein durch Suggestion herbeigeführter, eingeengter, schlafähnlicher Bewusstseinszustand mit vegetativen Veränderungen."

Stress, Angst und Schmerzen führen zu einer dauerhaften Übererregung des Sympathikus, des vegetativen Nervensystems. Dieses löst bei dem betroffenen Menschen die körperlichen Voraussetzungen aus um zu reagieren, wie es entwicklungsgeschichtlich das Überleben gesichert hat, wenn es zu einer gefährlichen Situation kommt – mit Kampf oder Flucht!

Das Gegengewicht des vegetativen Nervensystem – der Parasympathikus – der für die Entspannung im System verantwortlich ist, kommt nicht zur Geltung, so dass der gestresste Mensch auf Dauer mit Krankheitssymptomen unterschiedlichster Art reagiert.

Die medizinische Hypnotherapie ist eine anerkannte Therapieform, um die Wurzeln des Problems und vorhandene Ressourcen zu entdecken und Lösungen aufzuzeigen, um damit in eine andere Zukunft starten zu können.