Heutzutage leiden eigentlich alle Menschen unter Schwierigkeiten, die sie selber als normal empfinden, weil man eben ,,das Alter dafür“ hat oder ,,es nicht immer leicht hatte“. Daraus ergeben sich normale ,,Verschleißerscheinungen“, die man hinnehmen muss. Dazu gehören neben allen Psychosomatischen Erkrankungen wie Allergien, Neurodermitis, Arthritis, Rheuma, Magengeschwüre und Collitis Ulcerosa, auch alle Störungen der Affektivität (Depressivität), der Impulskontrolle (Borderline) und der Entwicklung von der frühen Kindheit an.
Lange Zeit versuchen Betroffene ihr Leiden zu verstecken, weil Selbstmitleid gesellschaftlich nicht akzeptabel ist, und als Zeichen der Schwäche gewertet werden. Aber irgendwann verstärkt sich der Leidensdruck so sehr, dass eine Lösung gefunden werden muss.
Dafür muss ein Bewusstwerden stattfinden, wo der individuelle Konflikt begründet liegt.
Annette Tewes und ich haben dieses Konzept erarbeitet, um eine Synthese herzustellen zwischen der Schulmedizin und dem menschlichen Erleben von Symptomen und Krankheiten. Das hilft sowohl Betroffenen als auch Menschen, die diese dabei unterstützen wollen, einen sinnvollen Weg aus der Disharmonie herauszufinden.